Depressionen und Autismus

Gestern hatte ich Gelegenheit, an einer sehr guten Fortbildung teilzunehmen. Organisiert wurde sie von „Pontixx“ aus Oldenburg.

Nachdem Dr. Figge (Direktor Karl-Jaspers-Klinik Wehnen) und Frau. Dr. Luedke (Spatz Meppen) und noch einmal das Grundwissen zum Thema „Depressionen“ und „Depressionen bei Kindern“ referiert hatten, trennte sich das Plenum. Dr. Winkler (Wismar) referierte zum Thema „AD(H)S und Depressionen“.
Ich nahm an den beiden Vorträgen von Dr. Preißmann zum Thema „Depressionen bei Autismus“ teil. Lange hatte ich mich darauf gefreut, diese faszinierende Frau selbst einmal kennenzulernen.

Ihr Vortrag gefiel mir ausgezeichnet, war locker, spritzig, und sie ist beständig und geduldig auf die Fragen ihrer Zuhörer/innen eingegangen. Im Vorfeld hatte ich schon einige Artikel über sie gelesen und auch zwei ihrer Bücher. Faszinierend, was sie alles geschafft hat. Aber noch faszinierender ist, dass Frau Dr. Preißmann ihr Wissen zum Thema Autismusspektrumstörung so interessant und anschaulich mit ihren eigenen Erfahrungen verwebt und illustriert.
Und wer glaubt, der Vortrag einer autistischen Referentin wäre trocken und langweilig – weit gefehlt! An vielen Stellen konnte sie sehr ironisch sein, und oft haben wir im Plenum herzhaft gelacht!

Abgerundet wurde der Tag von der Psychologin Annika Havers, die uns aus ihrer höchst interessanten Alltagsarbeit viele Tipps und Hinweise zur Begleitung depressiver Kinder mitgab.

Na ja, zwei Bücher von Frau Preißmann habe ich dann auch noch gekauft...

Alles in allem ein gelungener Tag! 🙂

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